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Text-Werkzeug

Wortzähler

Zähle Wörter, Zeichen und Sätze in Echtzeit – 100% im Browser, deine Texte verlassen nie dein Gerät.

Von Carlos Suárez , Systeminformatiker
Zuletzt aktualisiert:

Was dieser Wortzähler macht

Dieser Wortzähler online analysiert deinen Text sofort beim Tippen: Wörter, Zeichen (mit und ohne Leerzeichen), Sätze, Absätze, Zeilen sowie die geschätzte Lese- und Sprechzeit. Diese deutschsprachige Version berücksichtigt dabei eine Besonderheit: Deutsche Wörter sind im Schnitt mit 6,3 Zeichen deutlich länger als englische (4,7), was bei Layouts und Zeichenlimits schnell zum Problem wird. Das Tool läuft komplett im Browser – 100% im Browser, deine Daten verlassen nie dein Gerät. Keine Uploads, kein Tracking, keine Server-Logs. Du kannst also problemlos Vertragsentwürfe, NDAs oder komplette Kapitelentwürfe einfügen, ohne dir Gedanken über Datenschutz zu machen. Wer zusätzlich nur Zeichen zählen möchte, findet dafür unseren [Zeichenzähler](/de/character-counter/). Für SEO-Texte ist außerdem interessant: Laut Studien umfasst das erste Google-Suchergebnis im Schnitt 1.447 Wörter – ein konkreter Richtwert für Blogbeiträge.

Funktionen

  • Echtzeit-Zählung. Wörter, Zeichen, Sätze, Absätze und Zeilen werden sofort aktualisiert, während du tippst oder Text einfügst – kein Klick erforderlich.
  • Zeichen mit und ohne Leerzeichen. Beide Varianten werden separat ausgewiesen, wie es Styleguides wie der Wahrig und viele Lektorats- oder Übersetzungsaufträge verlangen.
  • Lese- und Sprechzeit. Die Lesezeit basiert auf 238 Wörtern pro Minute, die Sprechzeit auf 130 wpm – praxisnahe Richtwerte für Präsentationen und Podcasts.
  • CJK- und Mehrsprachigkeit. Bei Japanisch, Chinesisch oder Koreanisch gibt es keine Leerzeichen zwischen Wörtern. Das Tool zeigt dann die Zeichenanzahl als primäre Metrik, was für diese Sprachen aussagekräftiger ist.
  • Kein Upload, voller Datenschutz. Alles läuft lokal im Browser. Ganze Vertragskapitel oder vertrauliche Dokumente können ohne Bedenken eingefügt werden – kein Server speichert irgendetwas.
  • Entwicklerfreundlich. Die zugrunde liegende Logik nutzt text.trim().split(/\s+/).length statt eines simplen split(' '), um Tabs und mehrfache Leerzeichen korrekt zu behandeln.

So benutzt du den Wortzähler

Text einfügen, fertig. Alle Metriken erscheinen sofort – keine Einstellungen, kein Anmelden.

  1. Text einfügen oder eingeben. Kopiere deinen Text in das Eingabefeld. Das funktioniert mit beliebig langen Texten – von einem Tweet bis zum Romankapitel.
  2. Metriken ablesen. Wörter, Zeichen, Sätze, Absätze, Zeilen, Lesezeit und Sprechzeit werden direkt angezeigt und in Echtzeit aktualisiert.
  3. Im Terminal oder Code nutzen. Für Skripte geht das auch per Kommandozeile: wc -w file.txt unter Linux/macOS, oder in Python mit len(text.split()). Das Tool eignet sich für den Browser-Workflow, die Shell für Batch-Verarbeitung.
  4. Feld leeren. Mit dem „Leeren“-Button setzt du das Eingabefeld zurück und startest mit einem neuen Text.

Häufige Anwendungsfälle

  • Akademische Arbeiten. Dissertationen an Universitäten wie Leipzig oder Berlin haben oft Wortvorgaben (ca. 80.000 Wörter für eine Doktorarbeit). Der Wortzähler zeigt sofort, wo du stehst.
  • SEO-Texte und Blogbeiträge. Für gute Rankings empfehlen sich 1.500–2.500 Wörter pro Artikel. Mit diesem Wort- und Zeichenzähler behältst du das Ziel direkt im Blick.
  • Vorträge und Präsentationen. Bei 130 Wörtern pro Minute zeigt die Sprechzeit-Schätzung sofort, ob dein Manuskript für einen 20-minütigen Vortrag zu lang ist – ideal für Konferenzbeiträge.
  • Übersetzungsaufträge kalkulieren. Übersetzungsbüros rechnen typischerweise 0,10–0,20 € pro Quellwort ab. Die exakte Wortanzahl aus dem Tool liefert die Basis für ein präzises Angebot.
  • Social-Media-Posts und Zeichenlimits. Plattformen wie X oder LinkedIn haben strenge Zeichengrenzen. Der Online-Zeichenzähler stellt sicher, dass dein Post vor dem Veröffentlichen passt.

Häufig gestellte Fragen

Werden meine Texte gespeichert oder an einen Server gesendet?

Nein. Das Tool läuft vollständig in deinem Browser. Kein Zeichen verlässt dein Gerät – es gibt keinen Server, keinen Upload und kein Tracking. Du kannst vertrauliche Dokumente, Verträge oder NDAs bedenkenlos einfügen.

Wie unterscheidet sich dieser Wortzähler von Google Docs oder Grammarly?

Google Docs und Grammarly zählen Wörter nur innerhalb ihrer eigenen Editoren und erfordern ein Konto. Dieser Wortzähler funktioniert mit jedem Text aus beliebiger Quelle, ohne Anmeldung und ohne dass Daten hochgeladen werden. Außerdem zeigt er Sprechzeit und Zeilenzahl an, die Google Docs nicht ausweist.

Warum zählt das Tool Bindestrichwörter manchmal anders als erwartet?

Das ist eine bekannte Definitionsfrage: „State-of-the-Art“ kann je nach Regelwerk als ein Wort oder als vier Wörter gelten. Das Tool behandelt durch Leerzeichen getrennte Token als Wörter – Bindestrichwörter zählen damit als eines. Für abweichende Zählungen empfiehlt sich ein Blick in den Wahrig oder die jeweilige Stilvorschrift.

Kann ich auch Zeichen ohne Leerzeichen zählen?

Ja. Das Tool zeigt beide Varianten: Zeichen mit Leerzeichen und Zeichen ohne Leerzeichen. Die Variante ohne Leerzeichen ist besonders relevant für Druckerzeugnisse, Anzeigentexte oder Übersetzungsabrechnungen. Wer nur diese Metrik braucht, kann auch direkt den [Zeichenzähler](/de/character-counter/) verwenden.

Wie genau ist die Lesezeitschätzung?

Die Lesezeit basiert auf 238 Wörtern pro Minute – einem gängigen Richtwert für Erwachsene beim Lesen normaler Prosa. Technische oder wissenschaftliche Texte werden langsamer gelesen; literarische Texte oft schneller. Die Angabe ist daher eine Orientierung, kein exakter Wert. Ähnlich verhält es sich mit der Sprechzeit (130 wpm), die für vorbereitete Vorträge kalkuliert ist.

Funktioniert das Tool auch für Chinesisch, Japanisch oder andere Sprachen ohne Leerzeichen?

Ja. Bei CJK-Texten (Chinesisch, Japanisch, Koreanisch) gibt es keine Leerzeichen zwischen Wörtern, weshalb die Wortzählung dort wenig aussagekräftig ist. Das Tool zeigt stattdessen die Zeichenanzahl als primäre Metrik – was für diese Sprachen der relevante Wert ist, etwa beim Setzen von Zeichenlimits in Apps oder beim Lektorat.