Was dieser Hypotheken-Vergleichsrechner macht
Wer zwei Hypothekenangebote vergleichen will, steht oft vor dem Problem: Die meisten Online-Rechner zeigen nur ein Szenario gleichzeitig, sodass du die Unterschiede selbst im Kopf zusammenrechnen musst. Diese deutschsprachige Version löst genau das. Du gibst Kaufpreis, Anzahlung, Laufzeit, Effektivzins, Discount-Points und Abschlusskosten für zwei Szenarien ein — und erhältst sofort einen direkten Vergleich: monatliche Rate, Gesamtzinsen, Gesamtkosten über die Laufzeit sowie den Break-even-Monat, ab dem sich ein höheres Upfront-Investment amortisiert. Discount-Points werden korrekt modelliert: 1 Point entspricht 1 % des Darlehensbetrags als Vorabzahlung. Ob du ein 15-jähriges gegen ein 30-jähriges Darlehen abwägst oder zwei Kreditgeberangebote mit unterschiedlichen Zinssätzen und Abschlusskosten vergleichst — der [Kreditrechner](/de/loan-calculator/) deckt Einzelszenarien ab, dieser Rechner liefert den direkten Vergleich. 100% im Browser — deine Daten verlassen nie dein Gerät. Keine Uploads, kein Tracking, keine Server-Logs.
Funktionen
- Echter Nebeneinander-Vergleich. Beide Szenarien werden gleichzeitig berechnet und gegenübergestellt — keine manuelle Differenzbildung nötig. Monatliche Differenz, Lebenszeitkosten-Differenz und Anfangskosten-Differenz auf einen Blick.
- Break-even-Analyse. Der Rechner ermittelt exakt den Monat, ab dem ein Szenario mit höheren Anfangskosten günstiger wird als das andere — unverzichtbar bei der Frage, ob sich Discount-Points lohnen oder ob sich ein Refinanzieren rechnet.
- Korrekte Discount-Points-Modellierung. 1 Point = 1 % des Darlehensbetrags als Vorabzahlung. Du passt den Effektivzins manuell an den angebotenen Zinsnachlass an — typischerweise 0,25 % pro Point, aber der genaue Wert hängt vom Kreditgeber ab.
- Vollständige Kostenübersicht. Monatliche Rate, Gesamtzinsen, Gesamtkosten über die Laufzeit und Anfangskosten (Anzahlung + Points + Abschlusskosten) werden für jedes Szenario separat ausgewiesen.
- Privatsphäre by Design. Alle Berechnungen laufen ausschließlich im Browser. Es werden keine Eingaben an einen Server übertragen, kein Cookie gesetzt, keine Sitzung gespeichert — auch nicht anonym.
- Transparente Einschränkungen. Grundsteuer, Hausgeld, PMI/MIP und variable Zinsanpassungen sind bewusst ausgeblendet und klar dokumentiert, damit du weißt, was du separat einkalkulieren musst.
So benutzt du den Hypotheken-Vergleichsrechner
Fülle beide Szenarien aus und lies die Ergebnisse direkt ab — keine Registrierung, kein Download.
- Szenario A eingeben. Trage Kaufpreis, Anzahlung, Laufzeit (z. B. 30 Jahre), Effektivzins und Abschlusskosten für dein erstes Angebot ein. Discount-Points lässt du auf 0, wenn keine anfallen.
- Szenario B eingeben. Gib die Werte des zweiten Angebots ein. Typisches Beispiel: gleicher Kaufpreis, aber 1 Discount-Point (1 % des Darlehens als Vorabzahlung) und ein um 0,25 % niedrigerer Effektivzins.
- Ergebnisse ablesen. Der Rechner zeigt monatliche Rate, Gesamtzinsen und Gesamtkosten für beide Szenarien nebeneinander sowie die jeweiligen Differenzen (B − A).
- Break-even prüfen. Wenn Szenario B monatlich günstiger, aber anfangs teurer ist, zeigt der Rechner den Break-even-Monat an — z. B. nach 47 Monaten. Plant du, länger als 47 Monate im Haus zu bleiben, lohnen sich die Points.
- Nicht modellierte Kosten ergänzen. Addiere Grundsteuer, Versicherung und ggf. PMI/MIP separat zu der monatlichen Rate, um dein tatsächliches Haushaltsbudget zu ermitteln. Den [Zinseszinsrechner](/de/compound-interest-calculator/) kannst du nutzen, um das alternativ investierte Eigenkapital zu modellieren.
Häufige Anwendungsfälle
- Zwei Kreditgeberangebote vergleichen. Du hast von zwei Banken je ein Angebot mit unterschiedlichem Zinssatz und unterschiedlichen Abschlusskosten erhalten. Trage beide ein und sieh sofort, welches Angebot über die geplante Haltedauer günstiger ist.
- Discount-Points abwägen. Szenario A: kein Point, Effektivzins 6,75 %. Szenario B: 1 Point (Vorabzahlung 1 % des Darlehens), Effektivzins 6,50 %. Der Break-even-Monat zeigt dir, ob du lange genug bleibst, um die Vorabzahlung zu amortisieren.
- 15 Jahre vs. 30 Jahre. Ein 15-jähriges Darlehen hat bei gleichem Zinssatz eine höhere monatliche Rate, aber deutlich geringere Gesamtzinsen. Der Vergleich macht den genauen Unterschied in Euro sichtbar — nicht nur als Faustregel.
- Refinanzierungsentscheidung. Trage dein laufendes Darlehen als Szenario A und das Refinanzierungsangebot als Szenario B ein (inklusive der neuen Abschlusskosten von typischerweise 2–3 % des Darlehensbetrags). Der Break-even-Monat sagt dir, wann sich das Refinanzieren lohnt.
- Höhere Anzahlung vs. Kapital investieren. Szenario A: 20 % Anzahlung. Szenario B: 25 % Anzahlung, geringeres Darlehen, niedrigere monatliche Rate. Vergleiche die Einsparung mit einer alternativen Anlage — Compound Interest Effekte lassen sich mit dem [ROI-Rechner für Investitionen](/de/investment-roi-calculator/) gegenchecken.
Häufig gestellte Fragen
Werden meine Eingaben gespeichert oder an einen Server gesendet?
Nein. Alle Berechnungen laufen vollständig im Browser. Es findet keine Netzwerkkommunikation statt — kein Request, kein Cookie, keine Analyse-Pipeline. Du kannst den Rechner auch offline nutzen, sobald die Seite geladen ist.
Was ist der Unterschied zwischen Effektivzins und Nominalzins?
Der Effektivzins (APR) ist eine regulatorische Angabe, die Gebühren einschließt und auf die volle Laufzeit hochgerechnet wird. Bei 30-jährigen Darlehen liegt er sehr nah am Nominalzins, den der Kreditgeber zur Tilgungsberechnung verwendet. Bei kürzerer Haltedauer oder vorzeitiger Rückzahlung weicht der effektive Kostensatz stärker ab. Dieser Rechner verwendet den eingegebenen Effektivzins als Amortisierungsrate — was für Vergleichszwecke ausreichend genau ist.
Lohnen sich Discount-Points immer?
Nur wenn du lange genug im Haus bleibst. 1 Point kostet 1 % des Darlehensbetrags upfront und reduziert den Zinssatz um typischerweise 0,25 % — aber der exakte Nachlass variiert je Kreditgeber. Der Break-even-Monat dieses Rechners zeigt dir, ab wann die monatliche Ersparnis die Vorabzahlung überwiegt. Plant du einen Verkauf oder ein Refinanzieren vorher, sind Points in der Regel nicht sinnvoll.
Warum ist die monatliche Rate beim 15-Jahres-Darlehen höher, obwohl ich weniger Zinsen zahle?
Weil du denselben Darlehensbetrag in halb so vielen Monaten tilgst. Der Tilgungsanteil pro Rate ist entsprechend höher, was die monatliche Belastung steigert. Über die Laufzeit zahlst du aber deutlich weniger Zinsen — oft 40–50 % weniger als beim 30-Jahres-Darlehen. Wenn dein Budget die höhere Rate zulässt, ist das 15-Jahres-Darlehen in den meisten Fällen die günstigere Wahl insgesamt.
Was ist PMI und warum fehlt es im Rechner?
PMI (Private Mortgage Insurance) ist eine Versicherungsprämie, die US-Kreditgeber bei einer Anzahlung unter 20 % verlangen. Sie entspricht ungefähr 0,5–1,5 % des Darlehensbetrags pro Jahr. Da die genaue Rate von Darlehensbetrag, Bonität und Kreditgeber abhängt, ist PMI bewusst ausgeblendet. Addiere es manuell als monatlichen Betrag, bis du 20 % Eigenkapital erreicht hast.
Kann ich diesen Rechner für Darlehen in Euro verwenden?
Ja. Die Berechnungslogik ist währungsunabhängig — trage einfach Euro-Beträge ein. Das Dollarzeichen in den Labels ist eine Bezeichnung, keine Einschränkung. Die Ergebnisse sind in der eingegebenen Währungseinheit korrekt, solange du konsistent bleibst. Für allgemeine Darlehensvergleiche ohne Immobilienbezug eignet sich auch der [Kreditrechner](/de/loan-calculator/).