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Entwickler-Tool

QR-Code-Generator

Erstelle QR-Codes für URLs, Text, vCards und WLAN-Zugangsdaten — vollständig im Browser, deine Daten verlassen nie dein Gerät.

Von Carlos Suárez , Systeminformatiker
Zuletzt aktualisiert:

Was dieser QR-Code-Generator macht

Mit diesem QR-Code-Generator erzeugst du in Sekunden einen Scan-Code für URLs, freien Text, vCard-Kontakte oder WLAN-Zugangsdaten — direkt im Browser. 100% im Browser — deine Daten verlassen nie dein Gerät. Keine Uploads, kein Tracking, keine Server-Logs. Das ist kein Marketingversprechen, sondern Architektur: der gesamte Code läuft lokal, ohne dass ein einziges Byte an einen externen Server geschickt wird. Gerade bei sensiblen Inhalten wie WLAN-Passwörtern oder Kontaktdaten ist das ein echter Unterschied zu den meisten Online-QR-Generatoren, die deine Eingaben serverseitig verarbeiten. Ein wichtiger Hinweis zur Lesbarkeit: Nicht die Größe allein entscheidet, ob ein Code zuverlässig gescannt wird — hoher Kontrast (dunkle Module auf hellem Hintergrund) und ein Rand von mindestens zwei Modulbreiten sind entscheidend. Wer lange URLs kodiert, erzeugt automatisch dichtere Codes; kürze die URL vorher, wenn möglich. Diese deutschsprachige Version der Seite erklärt außerdem, warum Umlaute wie ä, ö, ü und ß in UTF-8 als Zwei-Byte-Sequenzen kodiert werden — ein häufiger Fehler in Legacy-Systemen, der dazu führen kann, dass QR-Codes mit deutschen Sonderzeichen im Freitext falsch gescannt werden. Nutze daher für Freitext-Codes immer UTF-8-kodierte Eingaben.

Funktionen

  • Vier Eingabemodi. URL, freier Text, vCard-Kontakt (Name, Telefon, E-Mail, Organisation) und WLAN-Zugangsdaten (SSID, Passwort, Netzwerktyp) — alles in einem Tool.
  • Fehlerkorrektur L / M / Q / H. Wähle zwischen vier Fehlerkorrektur-Stufen. Stufe H erlaubt bis zu 30 % beschädigte Module — ideal, wenn du ein Logo über den Code legst. Für saubere Druckprodukte genügt meist M.
  • Anpassbare Farben und Größe. Vordergrund- und Hintergrundfarbe frei wählbar. Achte darauf, dunkle Module auf hellem Hintergrund zu verwenden — invertierte Farbgebung führt häufig zu Scan-Fehlern.
  • SVG- und PNG-Export. SVG ist vektorbasiert und verlustfrei skalierbar — perfekt für Druck. PNG eignet sich für digitale Einbettung. Beide Formate werden direkt im Browser generiert, ohne serverseitigen Aufruf.
  • Kein Account, kein Tracking. Du brauchst keine Registrierung. Es wird kein Cookie gesetzt, kein Analyse-Script geladen. Der [UUID-Generator](/de/uuid-generator/) auf dieser Seite folgt demselben Datenschutzprinzip.
  • Randkonfiguration. Der stille Rand (Quiet Zone) ist konfigurierbar. Die QR-Spezifikation empfiehlt mindestens vier Modulbreiten; für kleinere Druckformate reichen zwei, um die Lesbarkeit zu gewährleisten.

So benutzt du den QR-Code-Generator

Wähle einen Modus, gib deine Daten ein und lade den fertigen Code als SVG oder PNG herunter — ohne Installation, ohne Anmeldung.

  1. Modus wählen. Klicke auf URL, Text, vCard oder WLAN, je nachdem was du kodieren möchtest.
  2. Inhalt eingeben. Bei URLs empfiehlt sich eine kurze Adresse — lange URLs erzeugen dichtere Codes. Für WLAN-Codes trägst du SSID und Passwort ein; das Format folgt dem WIFI:T:WPA;S:MeinNetz;P:GeheimPW;;-Standard, den alle modernen Smartphone-Kameras erkennen.
  3. Darstellung anpassen. Stelle Größe, Rand und Fehlerkorrektur ein. Für gedruckte Visitenkarten empfiehlt sich Stufe Q oder H. Farbanpassungen über die Farbwähler für Vorder- und Hintergrund sind möglich — dunkle Module auf hellem Hintergrund sind Pflicht.
  4. Vorschau prüfen und herunterladen. Scanne den generierten Code mit deinem Smartphone, bevor du ihn druckst. Lade dann SVG für Vektorgrafiken oder PNG für digitale Nutzung herunter.

Häufige Anwendungsfälle

  • Speisekarten und Tischlinks. Restaurants in München oder Stuttgart binden QR-Codes auf Tischaufstellern ein, die direkt zur digitalen Speisekarte führen — kein Druck-Update nötig, solange die URL stabil bleibt.
  • WLAN teilen ohne Tippfehler. Generiere einen WLAN-QR-Code für dein Büro, deine Ferienwohnung oder eine Konferenz. Gäste scannen einfach — kein langes Passwort abtippen, kein Übertragungsfehler.
  • Digitale Visitenkarte (vCard). Ein vCard-QR-Code auf deiner gedruckten Visitenkarte ermöglicht es, Kontaktdaten per Kamerascan direkt ins Adressbuch zu übernehmen — kein manuelles Abtippen.
  • Print-Marketing und Werbemittel. Flyer, Plakate und Anzeigen mit QR-Code leiten Nutzer direkt auf eine Landingpage. Wenn du die URL vorab mit dem [URL-Encoder und -Decoder](/de/url-encoder/) bereinigst, vermeidest du Kodierungsfehler bei Sonderzeichen.
  • Entwickler-Workflows und Testumgebungen. Schnell einen QR-Code für eine lokale Entwickler-URL wie http://192.168.1.10:3000 erzeugen, um sie auf dem Smartphone zu testen — ohne die Adresse eintippen zu müssen.

Häufig gestellte Fragen

Werden meine WLAN-Passwörter oder Kontaktdaten auf einen Server hochgeladen?

Nein. Die gesamte Verarbeitung findet lokal in deinem Browser statt. Es gibt keinen Server-Request, keine Datenbank, keine Logs. Das gilt für alle Eingaben — URL, Text, vCard und WLAN-Passwort. Du kannst das im Browser-Entwicklertool unter dem Netzwerk-Tab selbst überprüfen.

Warum scannt mein QR-Code nicht zuverlässig?

Die häufigsten Ursachen sind zu geringer Kontrast (z. B. helles Grau auf Weiß), ein zu kleiner stiller Rand oder ein zu langer Inhalt bei kleiner Ausgabegröße. Stelle sicher, dass dunkle Module auf hellem Hintergrund verwendet werden, und wähle mindestens zwei Modulbreiten Rand. Bei Logo-Overlays erhöhe die Fehlerkorrektur auf Q oder H.

Was ist der Unterschied zwischen den Fehlerkorrektur-Stufen L, M, Q und H?

Die vier Stufen definieren, wie viel Prozent der Codedaten beschädigt oder verdeckt sein dürfen, bevor der Code nicht mehr lesbar ist: L = 7 %, M = 15 %, Q = 25 %, H = 30 %. Höhere Stufen erzeugen dichtere Codes. Für einfache digitale Anzeige reicht L oder M; für gedruckte Materialien mit möglicher Verschmutzung oder Logo-Einblendung empfiehlt sich Q oder H.

Kann ich deutsche Sonderzeichen wie ä, ö, ü oder ß in QR-Codes verwenden?

Ja, aber achte darauf, dass du UTF-8 als Encoding verwendest. Umlaute und ß werden in UTF-8 als Zwei-Byte-Sequenzen kodiert. Legacy-Scanner oder ältere Apps können diese Sequenzen falsch interpretieren und unlesbaren Text ausgeben. Dieser Generator kodiert immer korrekt in UTF-8. Für technische Details zur Byte-Kodierung von Zeichen ist RFC 4648 eine solide Referenz für Encoding-Grundlagen.

Welches Format soll ich wählen — SVG oder PNG?

SVG ist vektorbasiert und verlustfrei skalierbar — ideal für Druckprodukte in beliebiger Größe. PNG ist ein Rasterbild und eignet sich für digitale Einbettung in Websites oder Präsentationen. Für Print immer SVG wählen; für Web reicht PNG in der gewählten Ausgabegröße.

Funktioniert ein QR-Code mit invertierter Farbgebung (helle Module auf dunklem Hintergrund)?

In der Praxis meistens nicht zuverlässig. Die meisten Smartphone-Kameras und Scan-Apps erwarten dunkle Module auf hellem Hintergrund. Invertierte Codes scheitern besonders bei schlechten Lichtverhältnissen. Wenn du dunkle Hintergründe brauchst, teste den Code intensiv auf verschiedenen Geräten — oder nutze den [Farbumrechner](/de/color-converter/), um einen Farbton zu finden, der ausreichend Kontrast bietet, ohne vollständig zu invertieren.