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UUID-Generator

Kryptografisch sichere UUID v4 – 100% im Browser generiert, deine Daten verlassen nie dein Gerät.

Von Carlos Suárez , Systeminformatiker
Zuletzt aktualisiert:

Was dieser UUID-Generator macht

Dieser UUID-Generator erzeugt zufällige UUIDs nach RFC 4122 – Version 4, also vollständig auf Zufallsbasis – direkt in deinem Browser über crypto.getRandomValues. Pro UUID entstehen 122 Bit Entropie, was rund 5,3 × 10³⁶ mögliche Werte ergibt. Kollisionen sind praktisch ausgeschlossen. Diese deutschsprachige Version läuft vollständig clientseitig: 100% im Browser – deine Daten verlassen nie dein Gerät. Keine Uploads, kein Tracking, keine Server-Logs. Ob du einen einzelnen zufälligen UUID brauchst oder 1.000 auf einmal für Testdaten – du kannst das Ergebnis direkt kopieren oder als .txt herunterladen. Optional lassen sich UUIDs in Großbuchstaben oder ohne Bindestriche ausgeben, etwa für Systeme, die das kompakte 32-Zeichen-Format erwarten. Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) empfiehlt für sicherheitskritische Identifikatoren kryptografisch sichere Zufallsquellen – genau das nutzt dieses Tool.

Funktionen

  • Kryptografische Zufälligkeit. Verwendet crypto.getRandomValues statt Math.random() – der einzige sichere Weg, UUIDs im Browser zu generieren. Kein Server, keine Seed-Leaks.
  • Einzel- und Massen­generierung. Erzeuge einen einzelnen UUID oder bis zu 1.000 auf einmal – ideal für Testdaten, Fixture-Seeds oder Migrationsskripte.
  • Flexible Ausgabeformate. Wähle zwischen Standard-Kleinschreibung (z. B. 550e8400-e29b-41d4-a716-446655440000), Großbuchstaben oder dem bindestrichlosen 32-Zeichen-Format für Legacy-Systeme.
  • Kopieren & Herunterladen. Alle UUIDs mit einem Klick in die Zwischenablage kopieren oder als .txt-Datei speichern – direkt verwendbar in Scripts oder Tabellenkalkulationen.
  • Kein Server, kein Tracking. Der gesamte Prozess läuft lokal. Es werden keine Daten übertragen, kein Konto benötigt und keine Anfragen geloggt. Geeignet auch für sensible Projekte.

So benutzt du den UUID-Generator

In drei Schritten zu deinen UUIDs – kein Login, keine Installation, keine Wartezeit.

  1. Anzahl wählen. Gib ein, wie viele UUIDs du brauchst – von 1 bis 1.000. Der Standardwert ist 1.
  2. Format einstellen. Optional: „Großbuchstaben“ oder „Ohne Bindestriche“ aktivieren. Das bindestrichlose Format liefert 32 Hex-Zeichen – prüfe vorher, ob dein Parser Bindestriche erwartet.
  3. Generieren und verwenden. Klicke auf „Generieren“. Kopiere alle UUIDs oder lade sie herunter. In Python erreichst du dasselbe mit import uuid; uuid.uuid4(), im Terminal mit uuidgen.

Häufige Anwendungsfälle

  • Idempotenz­schlüssel für HTTP-Requests. Microservices in Frankfurt oder Stuttgart senden Zahlungsanfragen mit einem UUID als Idempotenzschlüssel – so wird dieselbe Transaktion bei Netzwerkfehlern nie doppelt ausgeführt. Ein fehlendes Konzept dieser Art kostete Knight Capital 2012 innerhalb von 45 Minuten 440 Millionen Dollar.
  • Verteilte Primärschlüssel. Statt Auto-Increment-IDs, die eine zentrale Koordination brauchen, lassen sich UUID v4 in jedem Service unabhängig erzeugen – ohne Risiko doppelter IDs über Datenbankgrenzen hinweg.
  • Trace-IDs über Microservices. Ein UUID pro eingehender Anfrage durch alle Services schleifen – so lassen sich Logs in verteilten Systemen eindeutig korrelieren, ohne dass Dienste sich absprechen müssen.
  • Testdaten und Fixture-Seeds. Bis zu 1.000 UUIDs auf einmal generieren, in eine .txt-Datei exportieren und direkt als Testdaten in Datenbank-Fixtures oder CI-Pipelines einspeisen. Wenn du Binärdaten auch noch kodieren musst, hilft der [Base64-Encoder und -Decoder](/de/base64/) weiter.
  • Ephemere Session-Token. Kurzlebige Tokens für Passwort-Reset-Links oder Einmal-URLs lassen sich als UUID v4 sicher erzeugen – ohne serverseitige Seed-Abhängigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Werden meine generierten UUIDs irgendwo gespeichert?

Nein. Alle UUIDs entstehen ausschließlich in deinem Browser via Web Crypto API. Es findet keine Netzwerkkommunikation statt – kein Server, kein Log, kein Tracking. Was du hier erzeugst, bleibt auf deinem Gerät.

Was ist der Unterschied zwischen UUID v4 und UUID v7?

UUID v4 ist vollständig zufällig (122 Bit Entropie) und eignet sich gut für öffentliche IDs. UUID v7 enthält einen Zeitstempel-Prefix, ist daher zeitlich geordnet und performanter als Datenbankprimärschlüssel – weil B-Tree-Indizes bei sequenziellen Werten weniger Splits erzeugen. Für neue Systeme mit Datenbank-IDs lohnt sich v7.

Warum nicht einfach Math.random() verwenden?

Math.random() ist kein kryptografisch sicherer Zufallsgenerator. Die Ausgaben sind vorhersagbar, wenn man den internen Zustand kennt. Für IDs, die nicht erratbar sein sollen, muss es crypto.getRandomValues sein – so wie es dieser Generator macht und wie es die IETF in RFC 4122 implizit voraussetzt.

Was bedeutet das Format ohne Bindestriche?

Ein Standard-UUID sieht so aus: 550e8400-e29b-41d4-a716-446655440000 (8-4-4-4-12). Ohne Bindestriche sind es 32 zusammenhängende Hex-Zeichen. Viele Systeme akzeptieren beide Varianten, aber Legacy-Parser oder einfache String-Vergleiche können scheitern, wenn das erwartete Format nicht stimmt. Im Zweifel das Standard-Format mit Bindestrichen verwenden. Für UUID-Werte in URLs eignet sich auch der [URL-Encoder und -Decoder](/de/url-encoder/).

Wie wahrscheinlich ist eine Kollision?

Praktisch null. Bei 122 Bit Entropie müsstest du rund 2,71 Trillionen UUIDs erzeugen, um eine 50%-Chance auf eine einzige Kollision zu haben. In der Praxis ist das irrelevant – UUID v4 gilt als kollisionssicher für alle realen Anwendungsfälle.

Kann ich UUIDs in JavaScript ohne externe Bibliothek erzeugen?

Ja. Moderne Browser und Node.js (ab v15) unterstützen crypto.randomUUID() nativ – keine Abhängigkeit nötig. Für ältere Umgebungen oder mehr Kontrolle über das Format bleibt dieser Online-Generator die schnellste Option.