Was dieser Fetal Weight Percentile Calculator macht
Dieser Fetal Weight Percentile Calculator ordnet ein geschätztes Fetalgewicht (EFW) aus einem Ultraschallbericht in die Hadlock-Referenzkurve ein — der Wachstumsstandard, der seit der Publikation von Hadlock et al. in Radiology (1991) weltweit in der Perinatologie eingesetzt wird. Du gibst das Schwangerschaftsalter in vollendeten Wochen und das EFW in Gramm ein; diese deutschsprachige Version berechnet daraus das Perzentil und zeigt an, ob das Gewicht als SGA (Small for Gestational Age, unter der 10. Perzentile), AGA (appropriate) oder LGA (Large for Gestational Age, über der 90. Perzentile) einzustufen ist. Wichtig: Das Tool setzt ein EFW voraus, das dein Ultraschallgerät bereits aus den Biometrie-Messungen (BPD, HC, AC, FL) errechnet hat — es ersetzt keine Sonografie. 100% im Browser — deine Daten verlassen nie dein Gerät. Keine Uploads, kein Tracking, keine Server-Logs.
Funktionen
- Hadlock-Wachstumskurve. Berechnung auf Basis der Hadlock-Referenzdaten (1991), dem international anerkannten Standard für das geschätzte Fetalgewicht nach Gestationsalter.
- SGA / AGA / LGA-Einstufung. Das Ergebnis zeigt sofort, ob das EFW unterhalb der 10. Perzentile (SGA), im Normalbereich (AGA) oder oberhalb der 90. Perzentile (LGA) liegt.
- Verlaufsverfolgung. Gib Werte aus zwei aufeinanderfolgenden Wachstumsscans ein und vergleiche die Perzentilen, um Wachstumstrends zwischen den Untersuchungen nachzuvollziehen.
- Vollständig clientseitig. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in deinem Browser. Kein Server empfängt deine medizinischen Daten — ähnlich wie bei anderen Gesundheitsrechnern wie dem [BMI-Rechner](/de/bmi-calculator/), der ebenfalls keine Daten überträgt.
- Klar strukturierte Ausgabe. Das Ergebnis wird als Perzentilwert mit Klassifikation ausgegeben und lässt sich per Klick kopieren — praktisch für Notizen oder das Gespräch mit der Hebamme.
So benutzt du den Fetal Weight Percentile Calculator
Drei Eingaben genügen — Schwangerschaftswoche, EFW aus dem Sonografiebericht und ein Klick auf „Berechnen“.
- Schwangerschaftsalter eingeben. Gib die vollendeten Schwangerschaftswochen ein, z. B.
32für 32+0 SSW. Frühere oder spätere Wochen außerhalb des Hadlock-Gültigkeitsbereichs werden als Hinweis markiert. - EFW aus dem Ultraschallbericht übernehmen. Trag das geschätzte Fetalgewicht in Gramm ein, wie es auf deinem Sonografiebefund steht — zum Beispiel
1850. Das Tool berechnet kein EFW aus Rohbiometrie. - Berechnen und Ergebnis lesen. Klicke auf „Berechnen“. Das Ergebnis zeigt das Perzentil und die Klassifikation (SGA / AGA / LGA). Mit „Kopieren“ überträgst du den Wert in die Zwischenablage.
- Verlauf vergleichen. Notiere das Perzentil aus der vorherigen Untersuchung und wiederhole die Eingabe mit den neuen Werten, um den Wachstumstrend einzuschätzen.
Häufige Anwendungsfälle
- Einordnung nach dem Wachstumsscan. Nach einem Ultraschall in der Praxis in München oder Köln steht auf dem Ausdruck oft nur das EFW in Gramm. Dieses Tool zeigt dir, wo dieser Wert im Vergleich zur Referenzpopulation für deine Schwangerschaftswoche liegt.
- Verlauf zwischen zwei Terminen. Wenn du Werte aus zwei Ultraschalluntersuchungen im Abstand von drei bis vier Wochen hast, kannst du prüfen, ob die Wachstumskurve konstant bleibt oder das Perzentil deutlich abfällt — ein Muster, das deine Gynäkologin bewertet.
- Vorbereitung auf das Arztgespräch. Mit dem berechneten Perzentil kannst du gezieltere Fragen beim nächsten Vorsorgetermin stellen — zum Beispiel ob ein Kontrollscan sinnvoll ist oder welche Interpretation die Fachärztin dem Wert beimisst.
- Verständnis von Perinatologie-Berichten. Befunde aus perinatalmedizinischen Zentren enthalten häufig Begriffe wie „EFW-Perzentile nach Hadlock“. Dieser Rechner hilft, die Zahl im Bericht nachzuvollziehen, ohne fachmedizinische Literatur aufzuschlagen.
- Begleitend zu anderen Gesundheitsrechnern. Wer während der Schwangerschaft auch den eigenen Ernährungsbedarf im Blick behält, findet im [TDEE-Rechner](/de/tdee-calculator/) eine ergänzende Orientierung für den Kalorienbedarf der Mutter.
Häufig gestellte Fragen
Werden meine Daten auf einen Server hochgeladen?
Nein. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in deinem Browser — kein Wert verlässt dein Gerät. Es gibt keine Serveranfragen, keine Cookies und keine Logs. Das gilt auch dann, wenn du mehrere Werte hintereinander eingibst.
Welche Referenzkurve verwendet das Tool?
Die Berechnung basiert auf der Hadlock-Wachstumskurve (Hadlock FP et al., Radiology 1991). Diese Kurve ist der am häufigsten zitierte Standard in der pränatalen Sonografie und wird von perinatalmedizinischen Einrichtungen weltweit genutzt. Das Tool approximiert die Standardabweichung mit rund 12 % des Mittelwerts — das Ergebnis ist daher eine Schätzung, kein exakter Tabellenwert.
Was bedeutet es, wenn das EFW unter der 10. Perzentile liegt?
Ein Wert unterhalb der 10. Perzentile wird als Small for Gestational Age (SGA) bezeichnet. Das ist kein automatisches Alarmsignal — viele Kinder in diesem Bereich sind konstitutionell klein. Entscheidend ist der Verlauf über mehrere Scans und die Einschätzung der betreuenden Gynäkologin oder Perinatologin, die den vollständigen Befund kennt.
Kann das Tool das EFW aus meinen Ultraschallmessungen berechnen?
Nein. Du benötigst ein bereits berechnetes EFW (in Gramm) aus deinem Sonografiebericht. Die Umrechnung von Rohbiometrie-Werten wie BPD, HC, AC oder FL in ein EFW erfordert die Formeln deines Ultraschallgeräts und liegt außerhalb des Zwecks dieses Rechners.
Wie zuverlässig ist das berechnete Perzentil?
Der Rechner gibt eine sinnvolle Orientierung, die mit publizierten Hadlock-Tabellen gut übereinstimmt. Da er mit einer angenäherten Standardabweichung arbeitet und keine vollständige Perzentiltabelle reproduziert, solltest du das Ergebnis als Näherungswert betrachten — nicht als klinische Diagnose. Ein einzelner Messzeitpunkt ersetzt keinen Verlaufsbefund.
Gibt es Unterschiede zu anderen Wachstumsrechnern im Netz?
Viele Online-Rechner greifen auf dieselbe Hadlock-Grundlage zurück, unterscheiden sich aber in der verwendeten Näherungsformel und im Gültigkeitsbereich der Wochen. Abweichungen von einem bis zwei Perzentilpunkten zwischen verschiedenen Tools sind normal. Maßgeblich ist immer der Befund deiner Ultraschallärztin, die den vollständigen Biometrie-Ausdruck vor sich hat.